Casting
Ist das Auswahlverfahren von Tänzern, Musikern, Sängern und vor allem Schauspielern mit dem Ziel der Rollenbesetzung. Eine bekannte Castingshow aus dem Deutschen Fernsehen ist z.B. DSDS, Deutschland sucht den Superstar. Hierbei erhalten die Verantwortlichen, resp. Entscheidungsträger im Vorfeld eine sogenannte Setcard um sich ein Bild von den Leuten zu machen und diese zu einem Casting einzuladen oder nicht. Es gibt spezielle Casting-Agenturen, welche Schauspieler, Models, Sänger etc. haben und gezielt bei Castings eine Vorauswahl von geeigneten Setcards einreichen.

CGI
Computer Generated Imaginary, wo computergestützt über 3D-Grafikprogramme Spezialeffekte erzeugt werden.

Cinema 4D
Ist eine hochspezialisierte 3D-Grafiksoftware zur Erstellung und Bearbeitung von 3D-Grafiken und Animationen.

City Light Poster
Sind hinterleuchtete, hinter Glas befindliche Werbeträger der Aussenwerbung.

CMS
Ist die Abkürzung von Content Management System, womit über vordefinierte Templates oder individuelle Templates modular strukturierte Websites gebaut werden können. Hierbei können auch Webseiten erstellt werden, ohne fundierte Kenntnisse von Programmiersprachen Bekannte CMS-Systeme sind Joomla, Contao, Wordpress, Typo3 etc. In den Funktionalitäten unterscheiden sich diverse CMS-Systeme. So bieten einzelne Systeme ein ganzes Shop-Modul, Blog-Modul, Newsletter-Modul etc.

CMYK
Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow und Key = die vier Druckfarben Cyanblau, Magenta, Gelb und Schwarz, auf denen der konventionelle Vierfarbendruck aufgebaut ist. Aus den ersten drei Grundfarben lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund von Verunreinigungen innerhalb der Farben entsteht aus dem Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Gelb jedoch ein braun- oder grünstichiges, also kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden daher mit der vierten Druckfarbe zusätzlich bedruckt.

Community
Soziale Gemeinschaft von Personen in digitalen Kanälen wie StudiVZ, Facebook etc.

Corporate Culture
Ist die englische Bezeichnung der Unternehmenskultur. Diese ist die Werthaltung und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und ist somit die DMA einer Firma. Eine Unternehmenskultur bindet die Mitarbeiter an das Unternehmen. Die Unternehmenskultur ist in gewissen Branchen wichtiger Bestandteil der Markenidentität und auch der Markentreue bei Kunden. So zählt bei Banken und Versicherungen ein angenehmer und vertrauenswürdiger Umgang untereinander zum wichtigsten Aspekt der Unternehmenskultur da diese an Kunden weitergegeben werden. Niemand möchte mit Unternehmen Geschäfte tätigen, wo ein schlechter Umgang untereinander stattfindet und die Leute ihre Arbeit nicht gerne machen. Eine gesunde Unternehmenskultur führt zu glücklichen und zufriedenen Mitarbeitern und schlussendlich zu einer positiven Wahrnehmen und Kunden.

CTR / Click-Through-Rate
In der Onlinewerbung gibt die CTR an, wie viele Klicks eine Werbeanzeige pro Seitenaufruf erhält.

Claim
Ein Claim, auch Slogan oder Endline genannt beschreibt einen kurzen, ergänzenden Satz zum Logo oder Markennamen eines Unternehmens. Der Claim unterstützt die Positionierung eines Unternehmens oder Marke, vermittelt Emotionen, assoziiert Bedürfnisse und kann auch für eine einzelne Kampagnen eingesetzt werden. Ein bekannter Claim ist von Nike: „Just do it“. In ihrer Ausgestaltung kann ein Claim Alleinstellungsmerkmale enthalten, Eigenschaften des Unternehmens nennen, Nutzerversprechen enthalten, Eigenschaft der Marke enthalten etc. Gerne werden Attribute wie schnell, einfach, gut, günstig, light, mehr etc. in Claims verwendet um sich von der Konkurrenz abzuheben und zu unterstreichen, dass man einfach besser als die anderen ist.

Cluster
Ein Cluster bezeichnet eine bestimmte Gruppe von Menschen, resp. Personengruppe mit gemeinsamen Merkmalen im Verhalten, Präferenzen etc., die sich von anderen Teilgruppen unterscheiden. Im sogenannten Clustering von Personengruppen werden oft Geschlecht, Alter, Wohnort etc. als Clustermerkmal genutzt.

Composing
Ist ein Begriff aus der Bildbearbeitung und Fototechnik, wo einzelne Fotoelemente über verschiedene Bildebenen zu einem neuen Bild zusammengesetzt werden. Ein Synonym zu Composing ist der Begriff Fotomontage.

Contao
Contao ist ein Open Source Content Management System (CMS) und bietet eine moderne Systemarchitektur mit hohem Sicherheitsstandart, die Entwicklung suchmaschinenfreundlicher und barrierefreier Websites, ist flexibel und vor allem günstig erweiterbar. Eine umfangreiche Rechteverwaltung, der Live Update Service, das moderne CSS-Framework und viele von Haus aus integrierte Module (News, Kalender, Formulare etc.) haben Contao in kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Systeme am Markt für Content Management Systeme gemacht. Das Frontend von Contao ist offen für jegliche Designs. Definierte User erhalten Zugangsdaten mit Passwort und können so jederzeit auf die Internetseite zugreifen. Nach kurzer Ein­weisung können Texte und Bilder eingefügt, Seiten ergänzt, geändert oder gelöscht werden. Schon während der Arbeit informiert Sie die Vorschau darüber, wie die Seite nach der Aktualisierung aussehen wird. Zusatz­tools wie Newsletter, Foren oder geschützte Bereiche eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für die professionelle Kommunikation mit Ihren Kunden. Einige Vorzüge dieses CMS sind die einfache und übersichtliche Bedienung, ein WYSIWYG-Editor, die Multimandantenfähigkeit, eine integrierte Benutzer- und Rechteverwaltung, das zeitgesteuerte Publizieren von Beiträgen, Import- und Exportschnittstellen, ist suchmaschinenfreundlich, die Verwaltung von Textobjekten und Bildobjekten sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems mit Updates durch die grosse Community.

Content Ad
In der Onlinewerbung werden sogenannte Content Ads im redaktionellen Umfeld auf Onlineportalen geschalten, wo die Werbung oft einen direkten Zusammenhang mit dem redaktionellen Inhalt der Seite hat. Im redaktionellen Umfeld wird generell eine höhere Aufmerksamkeit auf Werbemittel erwartet als auf anderen Websites.

Content Marketing
Der Inhalt einer Website informiert User und Zielgruppen über das Leistungsangebot des Unternehmens, der Marke und generell über die Attraktivität des Unternehmens. Gezielt platzierte und redaktionell aufbereitete Inhalte mit informierendem, unterhaltendem und beratendem Charakter bezeichnet man in ihrer Gesamtheit als Content Marketing. Content Marketing wird vor allem betrieben um den Anbieter als Experten oder Berater auf einem Fachgebiet zu positionieren.

Corporate Book
Ein Corporate Book ist ein Unternehmensbuch zu Werbezwecken. Darin wird meistens die Geschichte und Entwicklung eines Unternehmens in redaktioneller und zum Teil werberischer Form dargestellt mit inhaltlichen Themen zu Produkten, Geschichte, etc.

Corporate Design
Das Corporate Design bezeichnet das Erscheinungsbild eines Unternehmens und ist ein Teilbereich der Corporte Identity. Darunter fallen vor allem die visuelle Ausgestaltung des Onlineauftrittes, Drucksachen, Verpackungen, Beschriftung an Fahrzeugen, Berufskleidung etc. Ein klares Corporate Design unterstützt auch die Wiedererkennung des Unternehmens in der Öffentlichkeit – die Details eines Corporate Designs werden in einem sogenannten CD-Manual (Corporate Design Manual) festgehalten, wo die Schriftarten, Schriftgrössen, Schriftformen, Bildmarke, Logo, Symbole, Icons, Farben etc. über diverse Medien im engsten Detail niedergeschrieben sind. CD-Manuals werden oft an Werbeagenturen ausgehändigt, wenn diese Kampagnen planen und kreieren.

Corporate Identity
Die Corporate Identity ist die Gesamtheit aller Merkmale, welche einem Unternehmen eine persönliche Note gibt. Dies reicht von der Begrüssung von Kunden am Empfang, Abwesenheitsmeldungen in Emails, Begrüssung am Telefon bis hin zur Art der Kleidung etc. Das Verhalten aller Mitarbeiter in ihrer Summe bildet den Kern der Corporate Identity (= engl.: Identität) und wiederspiegelt die äussere Wahrnehmung des Unternehmens. Auch die Definition einer „Du-Kultur“ über alle Hierarchiestufen ist Teil der Corporate Identity (CI) und assoziiert somit einen lockeren Umgang untereinander. Serviert man zum Beispiel den Kaffee nicht nur in Pappbechern, sondern in Tassen, eventuell noch dekoriert mit Schokolade, kleinen Blumen etc. so ist dies auch Teil der Corporate Identity und somit Eindruck, was Kunden mitnehmen.

Corporate Publishing
Unternehmenskommunikation nach Innen und Aussen umfasst die Zurverfügungstellung klar strukturierter und visuell ansprechender Informationen in analoger sowie digitaler Form an Stakeholder, Shareholder, Kunden, Mitarbeiter und weitere Zielgruppen. Diese Informationen sind heute mehr als nur "Lesestoff", sondern Botschafter der Unternehmenswerte und somit wichtiger Teil in der Markenbildung und Markenführung. Corporate Publishing ist Werbung. Klassische Beispiele des Corporate Publishing sind Visitenkarten, Briefschaften, Kundenzeitschriften, Mitgliederzeitschriften, Firmenbroschüren, Kataloge, Unternehmenspräsentationen, Powerpoint-Präsentationen etc. Hierbei wird jeweils das Medium gemäss den Corporate Design Richtlinien gestaltet um ein einheitliches externes sowie auch internes Bild sicherzustellen.

Couponing
Mit Hilfe von vergünstigten Preisen versuchen vor allem Onlineanbieter Kunden zur Registration auf der Website oder Kauf eines Produktes zu interessieren. Dabei handelt es sich oft um sogenannte Kennenlernangebote um Kunden in die Datenbank aufzunehmen und regulär mit Werbemassnahmen zu beliefern.

Cold-Call
Ist ein Begriff aus dem Telemarketing oder Telefonmarketing und umschreibt die telefonische Kontaktierung zwecks Terminvereinbarung oder Produktverkauf an Personen und Unternehmen, welche den Telefonanruf nicht erwarten. Hierbei wird oft auf eine forsche Absage getroffen da sich Angerufene gerne durch Cold-Calls gestört fühlen. Vor allem im Bereich von Abo-Verkäufern von Zeitungen und Zeitschriften werden Telefonmarketing-Kampagnen über Cold-Calls realisiert.

CPC
Cost-per-click: Steht für die Kosten pro Seitenbesucher, welche aus dem Budget der Online-Kampagne übergreifend oder auf ein jeweiliges Onlinewerbemittel herunter gebrochen berechnet wird. Dieser wird ermittelt über das Verhältnis der Kosten der gebuchten oder eingeblendeten AdImpression und der Anzahl generierter Clicks.

CPO
Cost-per-order: Ist eine interessante Onlinewerbeform, wo erst dann verrechnet wird, wenn über einen Click auf ein Werbemittel (Werbebanner) auch tatsächlich ein Kauf getätigt wurde.

CPV
Ähnlich wie cost-per-order (CPO) sind cost-per-visit für Werbende ein interessantes Modell da erst dann bezahlt wird, wenn ein User über ein Werbebanner tatsächlich die beworbene Website besucht. Die Anzahl AdImpressions ist bei einem CPV-Modell somit nicht relevant.

Creative Director
Ist der künstlerische Leiter in einer Werbeagentur und wird oft als CD abgekürzt. Wie auch der Art Director (AD) ist der Begriff des Creative Directors nicht geschützt und kann in seinem Wirkungskreis abschliessend definiert werden. Früher hatten Werbeagenturen jeweils einen Creative Director – heute führt der Trend dahin, dass einzelne Projekte bereits einen CD haben, sodass sich der Wirkungskreis nicht über ein gesamtes Unternehmen zieht, sondern zum Beispiel auf ein bestimmtes Kreativteam bezieht. In der Werbebranche ist ein CD oft das direkte Bindeglied zwischen Kunde und Unternehmen, erstellt Kreativkonzepte, präsentiert diese an Pitches und ist allgemein der Berater bei Designthemen.  

CRM
CRM ist die Abkürzung von Customer Relationship Management und steht für das Kundenbeziehungsmanagement. Im CRM gibt es diverse Phasen – von der Kundenakquisition, Kundenaktivierung, Kundenloyalisierung bis hin zur Kundenrückgewinnung. Es gibt diverse CRM-Tools und Massnahmen, von Direct Mailings, Newsletter bis hin zum persönlichen Kontakt zwischen Marketing l Vertrieb und dem Kunden.

Crossmedia
Ist die redaktionelle, inhaltliche und gestalterische Verbindung unterschiedlicher Kommunikationskanäle bei einer Kampagne, welche den Nutzer zielgerichtet über verschiedene Medienarten führt und auf einen bestimmten Kanal leitet, wo die Conversion (Reaktion) erwartet wird. So kann zum Beispiel eine Kampagne online über Social Media Kanäle angestossen werden, flankiert über ein Direct Mailing und schlussendlich auf eine Landingpage führen, wo die Beworbenen sich registrieren müssen um z.B. bei einem Event teilnehmen zu dürfen. Crossmediale Werbung hat den Vorteil, dass Synergieeffekte aus den einzelnen Kanälen genutzt werden können und so die Werbebotschaft im Endeffekt auf breiter Basis mehr Gewicht erhält.

Cross Promotion
Wenn mehrere Unternehmen ähnliche Zielgruppen haben und gemeinsam eine Werbung entwickeln, so spricht man von Cross Promotion. Hier profitieren die Unternehmen von geteilten Ressourcen und somit tieferen Kosten. Ein gutes Beispiel findet sich auch im klassischen Aussendienst, wo der Verkauf nicht nur explizit für seinen eigenen Bereich Werbung macht, sondern auch für weitere Business Units oder Produktgruppen.

Cross-Selling
Unter Cross-Selling werden Massnahmen verstanden, Käufern weitere Produkte zu verkaufen. Kauf ein Kunde zum Beispiel Äpfel, so soll er zum Beispiel gleichzeitig auch Birnen kaufen.

CSS
Steht für Cascading Style Sheets, ist ein Begriff aus der EDV und ist ein Stylesheet für die Gestaltung digitaler Inhalte.

Customer Journey
Eine Customer Journey wiederspiegelt das Verhalte und die Reise eines Users im Internet. Kennt man die Präferenzen eines Users, so ist es Werbetreibenden einfacher diesen Usern relevante Online-Werbung in Form von Werbebannern aufzuschalten und so einen Kaufabschluss oder bestimmte Reaktion zu erzielen.

Customer Lifetime Value
Der Kundenlebenszyklus steht für diverse Phasen im Kundenbindungsmanagement (CRM) – angefangen von der Kenntnisnahme des Unternehmens l Produktes durch den potenziellen Kunden bis hin zur Auflösung der Geschäftsbeziehung. Einzelne Phasen sind die Interessenphase, wo sich der Kunde mit dem Unternehmen, Produkt oder Dienstleistung auseinandersetzt. Die nächste Phase ist die Neukundenphase, nachdem der erste Kauf getätigt wurde und der Käufer seine ersten Erfahrungen mit dem Produkt oder das Unternehmen sammelt. Danach entsteht die Bestandskundenphase, wo durch After Sales Management Kunden zu Fans und „Wiederholungstätern“ gemacht werden. Ist der Käufer überzeugt, so kauft er immer wieder und bleibt loyal (Brand Loyalty l Markentreue). Aus diversen Gründen kann sich ein Kunde von einer Marke, Produkt oder Dienstleistung abwenden. Hier kommen diverse sogenannte Retention-Massnahmen zum Zuge, wo Kunden durch bestimmte Rückgewinnungsrabatte, Sonderbehandlungen etc. zur Wiederkehr überzeugt werden wollen.