Banner
Ein Banner ist eine Werbefläche auf einer Website wie zum Beispiel ein Rectangle, Skyscraper, Leaderboard etc. Es gibt horizontal ausgerichtete Banner, vertikale Banner sowie auch seitenfüllende Werbebanner.

Bashing
Kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Öffentliche Beschimpfung“. Vor allem im digitalen Bereich existiert Bashing bei missverstandenen Werbebotschaften und Fehlverhalten von Unternehmen, Einzelpersonen und Gruppen von Personen. Eine öffentliche Beschimpfung kann relativ rasch und unvorhergesehen entstehen und ist im World Wide Web unkontrollierbar. Über die Share-Funktion auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken können negative Botschaften unglaublich schnell verteilt werden, Gemüter erregen und durch den Effekt der Gruppendynamik und für Betroffene grossen Schaden anrichten.

B2B
Heisst Business to Business und steht für die Beziehung zwischen zwei Unternehmen. Das Gegenteil von Business to Business (B2B) ist C2C, wo die Kommunikationsbeziehung zwischen 2 Einzelpersonen oder Gruppen von Personen im Vordergrund steht.

B2C
Heisst Business to Consumer und steht für die Beziehung zwischen einem Unternehmen und einer Einzelperson oder Gruppe von Personen, resp. Konsumenten.

Banderole
Eine Banderole ist ein Papierband oder Plastikbank, das ein Produkt umschliesst.

Beautyretusche
Ist ein Begriff aus der Bildbearbeitung. Dabei werden vor allem bei Personenfotografien Manipulationen über bestimmte Fotobearbeitungsprogramme wie Photoshop, Photo Director etc. getätigt, wo zum Beispiel die Haut geglättet wird, Falten entfernt, Haaransätze verändert, Gesichtszüge hervorgehoben, Unreinheiten entfernt etc. werden.

Behavioral Targeting
Im Onlinemarketing können Usern (Internet-Nutzern) bestimmte Inhalte auf Werbeformaten ausgeliefert werden, welche über das historische Surfverhalten des Users ermittelt worden sind. So kann zum Beispiel einem User auf einer Shoppingplattform zu Schuhen Onlinewerbung eingeblendet werden zu Taschen da der User vorgängig auf einer Website über Taschen gesurft hat. Mit Behavioral Targeting wird versucht bei Ad-Impression eine höhere Conversion zu erzielen und so einen Streuverlust in der Kundenreaktion bei Einblendungen zu minimieren.

Beilage
Als Beilage wird der Zusatz einer Werbeform wie Flyer, Broschüre etc. in einer kostenlosen Zeitschrift oder Magazin bezeichnet. Über Beilagen können auch Haushalte mit Werbung bedient werden, welche normalerweise keine Werbung wünschen und so als Werbeverweigerer bezeichnet werden.

Bekanntheitsgrad
Als Bekanntheitsgrad wird das Ausmass der „Bekanntheit“ eines Unternehmens, Marke oder Produktes unter einer heterogenen oder homogenen Zielgruppe bezeichnet. Der Bekanntheitsgrad steht für die Wiedererkennung im Markt. Dieser Wert wird durch Forschungsinstitute über Telefoninterviews oder direkter Umfragen ermittelt, wo gestützt als Vergleich eine bestimmte Auswahl genannt wird oder ungestützt die befragte Person Unternehmen, Marken oder Produkte nennen muss. Der Bekanntheitsgrad kann einen hohen Einfluss haben auf das Resultat von Werbemassnahmen, vor allem in Out-of-Home Bereich.

Benchmark
Ist die englische Bezeichnung für den Vergleich von Produkten, Dienstleistungen etc. in qualitativer sowie quantitativer Hinsicht des eigenen Unternehmens zu Marktbegleitern.

Big Data
Hier werden grosse Datenmengen bezeichnet, welche vor allem durch Provider sozialer Netzwerke und Suchmaschinen genutzt werden. Die Erfassung und Analyse von grossen Datenmengen erlaubt eine feinere Bewerbung mit minimalem Streuverlust.

Blind-Test
Hierbei werden Marken auf deren Bekanntheit und weitere Bewertungspunkte geprüft, indem der Markenname verdeckt wird und nur das Logo gezeigt wird.

Blog
Ein Blog ist ein über digitale Kanäle öffentlich einsehbares Tagebuch. Ein Blogeintrag ist meistens im Umfang eher kurz gehalten und hat mehr den Sinn darin, in kurzen Zeitabständen über bestimmte Themen oder Ereignisse zu berichten.

Brainstorming
Ist eine Kreativitätstechnik und Methode zur Ideenfindung, welche in kleineren und grösseren Personenkreisen gehalten werden.

Brand Awareness
Kommt aus dem Englischen und heisst übersetzt Markenbekanntheit. Diese bezeichnet einen durch die direkte l indirekte Befragung von Zielgruppen ermittelten Wert in Prozent, wie viele von den Befragten die Marke kennen, womit assoziieren und unter welchen Bedingungen sie sich an die Marke erinnern. Brand Awareness Studien haben oft das Ziel aus der Markenbekanntheit das Vertrauen des Konsumenten zu Marke oder Unternehmen zu evaluieren sowie positive und negative Eigenschaften zu evaluieren. Diese Erkenntnisse bilden oft die Basis für Folgekampagnen.

Branding
Unter Branding bezeichnet man den Markenaufbau eines Unternehmens oder Produktes. Alle Massnahmen, welche zur Steigerung der Gesamtwahrnehmung dienen, werden dem Branding zugeordnet. Eine Marke entsteht nicht von heute auf Morgen. Es braucht eine kontinuierliche Bearbeitung und Abwägen sämtlicher Massnahmen, welche der Markenwahrnehmung dienen. Das Ziel von Branding ist bei Konsumenten jeweils bei einem Kaufentscheid einen Logenplatz in Kopf zu erhalten.

Brand Building
Ist die englische Bezeichnung für alle Massnahmen, die zur Steigerung und Etablierung einer Marke dienen. Dieser Begriff wird auch gerne mit der Bezeichnung Branding gleich gesetzt.

Brand Image
Das Brand Image ist die gesamtheitliche Wahrnehmung einer Marke durch den Konsumenten. Das Image einer Marke wiederspiegelt die Erwartungshaltung des Konsumenten an die Produkte, deren Eigenschaften sowie auch die rationale und emotionale Bindung an die Marke. Die Idee hinter einem Markenimage ist die subjektive Wertsteigerung beim Kauf: So wird beispielsweise beim Erwerb von High-Premium Kleidern der Marke Gucci nicht nur rational ein Kleidungsstück gekauft, sondern ein Lebensgefühl. Gucci symbolisiert Erfolg, Wohlstand und Abgrenzung gegenüber dem Mainstream. Ein Brand Image soll eigenständig sein, unverwechselbar und konstant. Das Markenimage kann gezielt über Werbemassnahmen, PR etc. aufgebaut und gesteuert werden.

Brand Identity
Die Markenidentität oder Brand Identity repräsentiert die Art wie sich ein Unternehmen auf dem Markt positioniert und bewegt. Die Markenidentität ist das Versprechen an die Kunden und wird durch diverse Elemente wie Logo, Namen, Tagline etc. unterstrichen. Es ist der Weg wie sich ein Unternehmen auf dem Markt präsentiert. Eine Markenidentität soll unverwechselbar sein und bereits über ein bestimmtes Markenelement das Unternehmen assoziieren. Denken wir zum Beispiel an den Nike-Haken: Dieser in eigenständiger Form präsentiert lässt die Mehrheit der Betrachter automatisch an das Unternehmen Nike denken. Mit einem angebissenen Apfel als Logo-Element wird automatisch der US-Amerikanische IT-UE Gigant Apple Inc. assoziiert.

Brand Loyalty
Brand Loyaltiy ist die englische Bezeichnung für Markentreue. Diese kennzeichnet die Bindung der Konsumenten an eine bestimmte Marke, welche diese auch weiterhin erwerben auch wenn Substitutionsprodukte in ihrer Eigenschaft und Preis attraktiver sind als die präferierte Marke. So gibt es zum Beispiel Pepsi-Trinker oder Cola-Trinker, BMW-Fahrer oder Mercedes-Fahrer, iOS Nutzer oder Android Fans. Es ist das relative Committment an eine Marke, welche durch Veränderungen im Preis, Produkteigenschaften etc. verändert werden können. Die Markentreue kann durch diverse Massnahmen gesteigert werden: Kundenevents, persönlicher Kundenkontakt, schneller und professioneller Kundenservice, kontinuierliche Produktverbesserungen etc.

Briefing
Ein potenzieller Auftraggeber teilt einer Werbeagentur oder Kommunikationsagentur über ein Briefing die Informationsgrundlage mit, wonach eine Werbestrategie, Werbekampagne oder sonstige Massnahme erarbeitet wird. Ein Briefing kann sehr oberflächlich ausfallen oder ein mehrseitiges Dokument darstellen mit Punkten zur Ausgangslage, Ziel, Timing, Kosten und weiteren wichtigen Punkten.

Budget / Werbeetat
Das Budget bezeichnet die finanziellen Mittel eines Unternehmens, welche für eine bestimmte Werbemassnahme zur Verfügung gestellt werden und nicht überschritten werden sollten. Ein Budget wird oft auch als Kostendach bezeichnet. In der Regel sollte sich bei einem Werbeetat oder Budget das Verhältnis zwischen Kreation und Mediaeinsatz nicht stark von 30:70 abweichen. Das Budget bildet die Basis für eine optimale Definition und Umsetzung eines sogenannten Mediaplans.

Bogenoffset
Der Bogenoffsetdruck bietet eine hohe Druckqualität und wird vor allem beim Druck von Geschäftsberichten, Katalogen, Werbebroschüren, Visitenkarten etc. genutzt. Die schnellsten Bogenoffsetdruckmaschinen erreichen eine Kapazität von bis zu 18‘000 Bogen pro Stunde.

BTL (Below-the-line)
Steht für Below-the-line (Line = engl.: Linie). Hierbei wird eher eine unterschwellige Kommunikation verstanden, welche der Empfänger nicht direkt als Werbung empfindet. Eine Ausprägung von BTL ist zum Beispiel Product Placement, Ambush Marketing, Guerilla Marketing, Suchmaschinenoptimierung etc. In der Werbeplanung werden die Etats oft zuerst für ATL-Massnahmen geplant und das was „übrig“ bleibt, als unter dem Strich, das wird für BTL-Massnahmen verplant.

Bullet-Points
Bullet-Points sind Aufzählzeichen in Listen und werden oft mit Häkchen, Pfeilen, Strichen, weiteren grafischen Elemgenen oder Zahlen symbolisiert.

Buzz-Marketing
Werden Gratisproben und Produkte zum persönlichen Testen verteilt, so spricht man von Buzz-Marketing. Aus den persönlichen Erfahrungswerten erhofft man sich eine positive Mund-zu-Mund Propaganda oder aktives Kommunizieren über die sozialen Medien.