Dachmarke
Unter einer Dachmarke wird ein übergeordnetes Markensystem verstanden, welches in seiner Gesamtheit aller Monomarken (Untermarken) das Image eines Unternehmens auszeichnet. Eine Dachmarke ist relativ träge und kann nur unter erschwerten Bedingungen angepasst werden da alle Monomarken in der Regel auf Dachmarken aufbauen.

Database Marketing
Unter Database Marketing versteht man die computergestützte Segmentierung von Kunden- und Bedürfnisprofilen für einzelne Zielgruppen, womit der Streuverlust in der digitalen und analogen Kommunikation mit dem Kunden minimiert werden soll. Hierbei werden aus diversen Quellen Daten gesammelt und laufend ausgewertet. Somit können Entscheide unterstützt werden, von strategischer Ebene bis hin zum Individualmarketing. Ein bekanntes Beispiel aus Database Marketing finden sich in den Kundenbindungsprogrammen der COOP (Superpunkte) und der MIGROS (Cumulus).

Demografische Merkmale
Diese beschreiben bestimmte wirtschaftliche sowie soziale Eigenschaften einer bestimmten Personengruppe oder Einzelperson, Ländern, Gemeinschaften oder anderer Gruppen. Typische Merkmale sind z.B. Altern, Geschlecht, Schulbildung, Familienstand, Kinder, Beruf etc. Demografische Merkmale oder soziodemografische Merkmale bilden oft die Grundlage von Clusters oder einer Target Group, welche über gezielte Werbemassnahmen angegangen werden.

Digitaldruck
Alles, was von einem Computer direkt ausgedruckt wird, also das Druckverfahren ohne übliche analoge Druckvorbereitung wie Satz, Film- oder Druckplattenherstellung. Die in digitaler Form vorhandenen Text- oder Bildinformationen werden direkt vom PC aus an das Drucksystem gesandt, wodurch der PC direkt die digitale Druckmaschine steuert. Die Vorteile: Zeit- und Geldersparnis, unmittelbare Änderungen von Druck zu Druck; dadurch ist es möglich, Druck nach Bedarf (printing on demand) schnell durchzuführen, was kleine Auflagen und einfache Kalkulation möglich macht.

Digitaldruck
Diese Druckart eignet sich vor allem für die Produktion von Kleinstauflagen.

Digital Marketing
Digital Marketing ist eine Disziplin aus dem Marketing und umschreibt alle Massnahmen in digitalen Medien wie Smartphones, Tablets, PC sowie weitere digitale Medien. Digital Marketing hat seit einigen Jahren einen festen Platz im Marketing-Mix erhalten und hat je länger je mehr eine höhere Gewichtung als klassische Werbung. Dies aus dem Grund, dass heute die Bevölkerung diese Medien fast aktiver nutzt als sich regulär in Shops und Geschäften zu informieren. Digitale Kampagnen sind zudem einfacher in ihrer Skalierbarkeit und Messbarkeit, sind weniger träge und können im Endeffekt rasch eine grosse Wirkung erzielen.

Direct Mailing
Direct Mailings sind eine Form des Direktmarketings, welches zum Ziel haben potenzielle Abnehmer zu identifizieren. Es handelt sich dabei meist um eine Massen-postversendung, welche persönlich adressiert oder teiladressiert ist. In der Zeit der Digitalisierung würde man meinen die Rolle des Direct Mailings verliere an Wichtigkeit, doch dem E-mail Versand zum Widerspruch, landen sie nicht so rasch im Papierkorb wie es die meisten Mails tun. Zusätzlich ermöglichen sie eine gute Erfolgskontrolle für den Versender (beispielsweise durch perforierte Wertescheine oder Rabattscheine die eingelöst werden). Direct Mailings sind ein grenzenloses Marketing-Instrument. Bei der ganzen Informationsflut, welcher man im Netz ausgeliefert wird, ist ein persönliches Mailing eine schöne Abwechslung und bietet oft auch noch einen Mehrwert für den Rezipienten, durch integrierte Produktmuster, Wertecoupons, Rabattcoupons etc, Prinzipiell gilt es zwischen zwei Arten von Mailings zu unterscheiden: Die couvertierten Mailings und die Selfmailer, die sich ohne zusätzliches Couvert verschicken lassen. Die klassischen Couvert-Mailings sind im Prinzip kurze Werbebriefe, die kuvertiert und in sehr hohen Auflagen an Fixkunden versandt werden. Wohingegen die Selfmailer Optionen wie die Beilage von Produktmustern, Erstellung von 3D-Mailings, Glanzlacke, Prägungen uvm. erlauben. Die Wahl eines Mailings entscheidet natürlich mit über die Produktionskosten aber auch über die Versandkosten eines solchen. Es ist heute eine klare Tendenz Richtung Selfmailer zu beobachten, obwohl diese mit leicht höheren Preisen verbunden sind aber auch eine höhere Wirkung beim Empfänger erzielen.

Direktmarketing
Direktmarketing ist ein Synonym zu Dialogmarketing und zielt in der Kommunikation auf eine bekannte Zielperson ab, die zu einer bestimmten Interaktion, Reaktion aufgefordert wird. Es gibt diverse Ziele im Direktmarketing oder auch Direct Marketing: Kundengewinnung, Kundenaktivierung, Kundenrückgewinnung, Steigerung der Bekanntheit, Datengenerierung und noch viele mehr. Grosse Online-Shops sowie auch bekannte Retailer wie COOP und die MIGROS fahren mit dem Superpunkte-Programm, resp. Cumulus-Mailings allseits bekannte Direktmarketing-Kampagnen, wo über CRM-Systeme den Zielpersonen personalisierte Inhalte zugestellt und so eine hohe Reaktion erzielt wird.

Direktwerbung
Einige Beispiele von Direktwerbung sind Kataloge, Flyer, Kataloge, Prospekte und umfasst individuelle, nicht persönliche Kommunikationsmittel zwischen Werbetreibenden und Werbeempfängern.

Diversifikation
Spricht man von Diversifikation, so handelt es sich um die Ausdehnung des Leistungsangebotes eines Unternehmens auf neue Märkte oder neue Produkte. Diversifikation kann positive Effekte mit sich bringen, in Form von zusätzlichen Umsatz- und Absatzmärkten aber auch Risiken. Wird eine Produktlinie zu stark diversifiziert, so kann eine Verwässerung stattfinden, was eine mögliche Verwirrung der Kunden zur Folge haben kann. Diversifizierung kann durch Eigenentwicklung und Eigendynamik entstehen oder auch durch M&A (Zukauf von Produkten, Unternehmen, Lizenzen, Franchising etc.).

Domain
Unter einer Domain versteht man die Internetadresse. Ein Domainname ist zum Beispiel www.ld-media.ch

DPI
Dots per Inch und ist beim Druck die Masseinheit für die Auflösung.

Duftmarketing
Von Duftmarketing spricht man, wenn jegliche Arten von Düften und Beduftungsmethoden eingesetzt werden um Kunden zum Kauf zu bewegen, bestimmte Emotionen zu wecken oder zur Kundenbindung. Bekannte Beduftungsmethoden im Duftmarketing sind Rubbelfelder und Duftlaschen in Mailings oder Beduftung von Verkaufsumgebungen wie Gemüse, Früchteabteilung etc. Riecht man in der Früchteabteilung zum Beispiel frischen Apfelduft in der Nähe von Äpfeln, so wird den Kunden das Produkt olfaktorisch schmackhaft gemacht, wonach der Kunde Lust auf Äpfel bekommen soll.

DTP
Ist die Abkürzung von Desktop Publishing und steht für das Zusammenfügen von Text und Bild, Gestalten und Umbrucherstellung am PC. Endprodukte sind z.B. Kataloge, Flyer, Broschüren, Bücher, Magazine etc. Zum DTP zählen die Bildbearbeitung, Layouten etc. sowie weitere Disziplinen der Druckvorstufe.