Packshot
Ist eine Foto- oder Filmaufnahme eines Produktes oder Verpackung und wird oft nachbearbeitet und in Katalogen, Flyern, Broschüren sowie weiteren offline Werbezwecken verwendet.

Page Impression
Eine Page Impression ist die Einblendung eines Werbebanners auf einer Website oder mobilen Endgerät. 1 Einblendung entspricht somit 1 Page Impression. Es ist der Sichtkontakt, womit ein User mit einer Werbebotschaft konfrontiert wird.

Pantone
Ist der Farbstandard zur Normierung von Buntfarben. Der Pantone-Fächer erleichtert allen Machern die gemeinsame Sprache. Es gibt 729 Pantone-Farbtöne, 7 Metallic- und 7 Leuchtfarben. Für die Zeitung existieren noch keine Pantone-Standards.

Pay-per-click
Der Werbetreiber wird hier für jeden Klick auf den Werbebanner bezahlt. Dieses Modell wird in der Regel eher selten genutzt da die Chance für Klickbetrug hoch ist und keine klare Aussage über die Qualität getroffen werden kann.

Pay-per-lead
Hier kommt es erst zu einer Auszahlung der Provision, wenn sich der User auf der Zielseite des Werbenden registriert.

Pay-per-sale
Hier wird erst eine Zahlung der Provision fällig, wenn ein User über einen Werbebanner auf der Website des Werbenden eine Conversion tätigt und einen Artikel tatsächlich kauft. Die Provision kann hierbei fix definiert sein oder prozentual zum Warenkorb ausfallen. Für den Werbetreibenden sind pay-per-sale Modelle die beste Alternative da erst dann eine Provision fällig wird, wenn auch tatsächlich Umsatz generiert wurde. Das Risiko für den Werbetreibenden ist hier am geringsten.

Performance Marketing
Bei Performance Marketing spricht man von Onlinemarketinginstrumenten, welche eine klare Messbarkeit haben und während der Kampagne laufend optimiert werden können. Es soll eine messbare Reaktion oder Transaktion bei den Nutzern erzielt werden. Im Performance Marketing kommen Messgrössen (KPI) wie pay-per-sale, pay-per-lead, pay-per-click, CPC, CPO etc. zum Tragen. Performance Marketingkampagnen zeichnen sich durch eine klare Messbarkeit, Optimierbarkeit und Skalierbarkeit auf und sind das digitale Pendant zum klassischen Direct Marketing.

Photoshop
Ist das Handwerkzeug aller Grafiker und Fotografen für eine professionelle Bildbearbeitung. Bei Photoshop handelt es sich um eine Software von Adobe.

Pitch
Werden Projekte oder Kampagnen von Unternehmen ausgeschrieben, so spricht man hier von einem Pitch. Es handelt sich um die Wettbewerbspräsentation von Werbeagenturen im Kampf um eine Kampagne, Projekt oder Beratungsmandat, wo Werbeagenturen im Vorfeld bestimmte Aufgaben lösen oder bereits konkrete Vorschläge präsentieren müssen.

PL
Im Medienbereich wird eine Preisliste gerne mit PL abgekürzt.

Point-of-Interest (POI)
Bei einem Point-of-Interest (POI) spricht man von Lokalitäten, Orten, Regionen, welche für eine bestimmte Zielgruppe und Kunden von hoher Bedeutung sein können. Ein Beispiel wären Luxusmarkenshops im Duty-Free Bereich von Flughäfen.

Point-of-Sale (POS)
Der Point-of-Sale ist nicht mit dem Point-of-Interest zu verwechseln. Am POS werden Produkte verkauft, weshalb es sich um konkrete Verkaufsstellen, resp. Einkaufsstellen aus Sicht des Konsumenten handelt.

Polygraf
Ein Polygraf ist ein technologischer Beruf aus der Druckvorstufe und ist aus den vorgängigen Berufen Lithograf (Bild) und Typograf (Text) entstanden. Der Polygraf wird mehrheitlich in Agenturen und Druckereien eingesetzt und vereint aus der 4 jährigen Ausbildungen die Disziplinen Fotografie, Webdesign, Stilkunde, Farbenlehre, Informatik etc. unter einem Hut. Während der Ausbildung kann zwischen den beiden Fachbereichen Medienproduktion und Mediengestaltung gewählt werden.

Pop-Up
Im Onlinemarketing erscheinen Pop-Up Fenster plötzlich in einem neuen Browserfenster oder im direkten Browserfenster und generieren so eine hohe Aufmerksamkeit bei Usern. Pop-Up Werbung wird jedoch von vielen Usern als nervig und störend empfunden, weshalb der Einsatz dieser Werbeform eher eine negative Tendenz im Web aufweist. Bei kostenlosen Apps wird Pop-Up Werbung aktiv genutzt: Diese erscheinen oft plötzlich auf dem Bildschirm, wobei beim Versuch diese weg zu klicken oft daneben getippt und so die Seite des Werbetreibenden geöffnet wird.

Pop-Up Bar
Ist eine zeitlich limitierte Verkaufs- und Promotionslokalität, wo Unternehmen ihre Dienstleistung oder Produkte in öffentlichen Räumen präsentieren. Diese dauern in der Regel über eine Zeitperiode von 4-8 Wochen, sind eher teuer, haben aber eine grosse Promotionswirkung. Hier können Events stattfinden, Verkaufspräsentationen in einem klaren Ambiente gehalten und Kunden auf zum Beispiel künftige Geschäfte aufmerksam gemacht werden. Es wird eine Atmosphäre geschaffen, womit sich Kunden mit dem Produkt oder Dienstleistung identifizieren und so ein positives Gefühl mit dem Produkt assoziieren.

Post-Test
Post-Tests werden gerne nach der Durchführung von Kampagnen realisiert um die tatsächliche Wirkung bei einem Zielsegment zu überprüfen. Hierzu werden Vergleichswerte realisiert aus Marktbefragungen vor der Kampagne und nach der Kampagne. Vor allem bei Branding Kampagnen machen Post-Tests sinn da ansonsten eine klare Messbarkeit der Resultate beinahe unmöglich wird. Das Gegenteil sind Pre-Tests.

Pre-Test
Ist das Gegenteil von Post-Tests, welche vor der Durchführung von Kampagnen realisiert werden und als Vergleichswert zu den Post-Tests wichtig sind. Reine Pre-Tests (ohne Post-Test) machen somit keinen Sinn.

Prime Time
Bezeichnet die Hauptsendezeit im Fernsehen und bewegt sich zwischen 19:30 Uhr und 22:00 Uhr. Werbebuchungen werden am Liebsten während der Prime Time gebucht da sich dann die meisten Konsumenten vor dem Fernseher befinden. Im Gegenzug sind aber die Preise während der Prime Time am Höchsten sowie auch die Nachfrage nach freien Werbeplätzen.

Product Management
Das Product Management oder Produktmanagement verantwortet den gesamten Produktlebenszyklus von der Entwicklung eines Produktes, der Einführung, Steuerung und Kontrolle am Markt bis hin zum Ausscheiden aus dem Sortiment und Entfernung aus dem Markt. Dank einem Product Management können Unternehmen schneller und gezielter auf Markt-, Konurrenz- und Kundenbedürfnisse eingehen und entsprechend reagieren.

Product-Placement
Bei Filmen erkennt man oft, dass gewisse Produkte oder Marken in Szenen stark in den Vordergrund gerückt werden aber durch die Betrachter nicht gleich als solches erkannt werden. Denke man hierbei zum Beispiel an James Bond, wo Aston Martin als Automarke, Omega als Uhrenmarke und weitere Brands feste Bestandteile von Szenen darstellen. Zigaretten, Autos, Uhren, Biersorten und Getränke allgemein sind beliebte Produkte im Product-Placement. Der Film ist dabei der Werbeträger. Früher wurde Product-Placement als Schleichwerbung bezeichnet, was heute von der Gesellschaft akzeptiert ist und vor allem bei grösseren Filmproduktionen eingesetzt wird, dies auch zur Querfinanzierung der teilweise teuren Filmproduktionen. Product-Placement kann in verschiedenen Formen auftreten: Marken und Produkte können gezeigt oder genannt werden. Hierbei spricht man von Visual Placement, Verbal Placement, Image Placement etc.

Public Relation
Wird in der Umgangssprache oft mit PR abgekürzt. Unter Public Relation versteht man die Öffentlichkeitsarbeit in der Beziehungspflege zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit. Viele Unternehmen verfügen über eine eigene PR-Abteilung, welche vor allem der Imagepflege des Unternehmens dient: Vor allem Pharmaunternehmen, Banken, Versicherungen und weitere eher sensitive Branchen setzten stark auf Öffentlichkeitsarbeit. Das Image eines Unternehmens entscheidet oft über deren Erfolg oder Misserfolg.

Pull-Communication
Ist das Gegenteil von Push-Communication. Sind Kommunikationsmassnahmen, wo der Konsument die Werbung pro-aktiv abholt, sozusagen zu sich herzieht. Bekannte Beispiele hierfür sind Apps, Games und weitere Massnahmen mit unterhaltenden Charakter.

Push-Communication
Ist das Gegenteil von Pull-Communication. Sind Kommunikationsmassnahmen, wo dem Konsument die Werbung fast aufgedrängt wird wie bei TV-Werbung, Radio-Spots und Lautsprecherdurchsagen.