Sampling
Unter Sampling versteht man das kostenlose Abgeben von Mustern und Probepackungen mit dem Ziel, Passanten vorwiegend über Produktneuheiten zu informieren. Beliebte Orte für Sampling-Aktionen sind hochfrequentierte Plätze an Bahnhöfen, Flughäfen, Kassen an Tankstellen und Kioske aber auch über Direct Mailing Kampagnen. Sampling ist ein gern genutztes Marketing-Instrument da sich die Konsumenten gleich selbst über die Produktvorteile ein Bild machen können. Sampling-Produkte sind meistens FMCG-Artikel wie Getränke, Kaugummis, Schokoladenriegel bis hin zu Zigaretten, wo man sich für den Erhalt der Muster vorab registrieren muss.

Satzspiegel
Dieser Begriff wird im Publishing verwendet, wo der Satzspiegel auch als Layout einer Seite bezeichnet wird. Der Satzspiegel oder Layout bestimmt die Position von Text und Grafiken auf einer Seite.

Siebdruck
Von Hochdruck, Flachdruck und Tiefdruck unterscheidet sich die Gruppe der Durchdruckverfahren dadurch, dass die Druckfarbe durch die geöffneten Stellen der Durchdruckform hindurch auf den Bedruckstoff gelangt. Diese Arten von Druckformen sind allgemein als Schablonen bekannt. Eine industriell stark entwickelte Variante des Durchdrucks ist der Siebdruck. Man spricht von Siebdruck, weil für die Druckform ein feines Maschengewebe aus Seide, Metall oder Kunststoff verwendet wird, dessen Maschenöffnungen an den nichtdruckenden Stellen verschlossen werden. Der Druckvorgang besteht darin, dass die Druckfarbe (z.B. mit einer Rakel) durch die Öffnungen des Siebes hindurch auf den darunter befindlichen Bedruckstoff befördert wird. Dies kann manuell, aber auch maschinell in Flachform- oder Rotationssiebdruckmaschinen erfolgen.

Schnelldrehende Konsumgüter
Werde in der Fachsprache auch als FMCG oder Fast Moving Consumer Goods bezeichnet. Hierbei spricht man von Konsumgütern, welche von einer breiten Bevölkerungsschicht aktiv und oft genutzt werden. Beispiele sind Zahnpasta, Reinigungsmittel, Duschmittel, Lebensmittel, Schokolade etc.

Schockwerbung
Von Schockwerbung spricht man, wenn die Werbebotschaft bewusst Emotionszustände wie Wut, Ekel oder Angst auslösen soll. Es ist bekannt, dass diejenigen Werbungen am besten im Unterbewusstsein verankert bleiben, die eine bestimmte Emotion auslösen. Lustige, humoristische, mit einem Augenzwinkern positionierte Werbung ist das Gegenteil von Schockwerbung. Ein gutes Beispiel von Schockwerbung lieferte Benetton mit den Magermodels. Schockwerbung hat weniger das Ziel das Produkt oder Dienstleistung zu bewerben, sondern über die Emotion im Kopf des Betrachters zu bleiben und dabei für reichlich Gesprächsstoff zu sorgen. Schockwerbung soll zu Mund-zu-Mund Propaganda führen, kann aber auch zu sogenanntem Bashing oder Boykott einer Marke oder eines ganzen Unternehmens führen.

SEA
Ist die Abkürzung von Search Engine Advertising und ein Teilgebiet des Online-Marketings. Zusammen mit SEO (Search Engine Optimisation) bildet SEA das Suchmaschinenmarketing. SEA wird in Werbeform auf Suchmaschinen wie Google etc. kostenpflichtig gebucht und erscheint bei der Suche nach bestimmten Wörtern als Textform im oberen Bereich der Suchresultatseite (SERP = Search Engine Result Page) und früher bei Google auch auf der rechten Seite. SEA ist für die Suchmaschinenbetreiber eine lukrative Einnahmequelle da Websites einen Grossteil ihrer Traffic über Suchmaschinen generieren.

SEM
Ist die Abkürzung von Search Engine Marketing oder Suchmaschinenmarketing und ist die Gesamtheit aller Aktivitäten aus SEA und SEO. SEM gehört zum Online-Marketing und wird in Unternehmen von Fachspezialisten im Marketing betrieben.

Selfmailer
Ist eine Form von Direct Mailings, was ohne Couvert verschickt wird. Selfmailer eignen sich vor allem für den Versand von Mustern und Produktbeispielen und wird gerne im Convenience, Food und Beauty-Bereich eingesetzt. Gute Beispiele finden sich in Selfmailern mit Produktmustern zu Crèmes, Parfümmustern etc. Selfmailer sind im Grundsatz günstiger als reguläre Briefe da hier die Kosten von zusätzlichen Couverts entfallen.

Sensorisches Marketing
In jüngster Zeit versuchen Werbetreibende über die Sinne von Zielsegmenten sich von der breiten Massenwerbung abzuheben und dabei die Sinne wie Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen und Sehen anzusprechen. Werbebotschaften haben eine höhere Werbewirkung, wenn Sinnesreize eingesetzt werden, wo zum Beispiel ein bestimmter Duft bereits mit einem Produkt assoziiert wird. Denken wir hier zum Beispiel an den Geruch von frisch gewaschener Wäsche, mit dem im Unterbewusstsein bekannte Waschmittelmarken assoziiert werden. Somit wird jedes Mal ein Werbesignal ausgelöst, wenn in diesem Fall durch die Person frisch gewaschene Wäsche gerochen wird. Ins sensorische Marketing fallen Begriffe wir Haptik (Fühlen), Optik (Sehen), Olfaktorik (Riechen), Gustatorik (Schmecken) und Akkustik (Hören). Kombiniert man diverse Sinne in der Werbung, so entsteht eine einzigartige, unverwechselbare Werbewirkung.

SEO
Ist die Abkürzung von Search Engine Optimisation und bildet gemeinsam mit SEA das Suchmaschinenmarketing. SEO umfasst Massnahmen OnPage und OffPage und hat das Ziel, auf Suchmaschinenseiten so schnell wie möglich und so weit oben wie möglich indiziert zu werden. Es darf jedoch nicht verwechselt werden, dass SEO-Massnahmen zu keiner besseren Positionierung bei SEA-Buchungen führen. SEO findet zum Beispiel auch in der Codierung von Websites seine Bedeutung. Dank gezielten SEO-Massnahmen können die sogenannten organischen Suchresultate (NonPaid Ads) zum Beispiel auf Google optimiert werden, womit man schneller und höher in der Indexierung erscheint. Ziel vieler Unternehmen ist so stark wie möglich im Bereich NonPaid Ads zu sein da diese wie der Name schon sagt kostenlos sind und somit im Gegenzug die kostenpflichtigen SEA-Kampagnen und Keywörter reduziert werden können. SEO ist ein sehr komplexes Feld im Online-Marketing und reicht von einfachen SEO-Fülltexten auf Websites, der Bezeichnung von Links und URLs bis hin zu unterstützenden Massnahmen aus dem Branding bis hin zur Codierung im Backend einer Website.

Share of Advertising
Beim Share of Advertising spricht man vom prozentualen Anteil aller Werbeausgaben für ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung im Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Hierbei kann festgestellt werden, ob für das Produkt überdurchschnittlich viel oder zu wenig Werbung gemacht wird.

Share of Mind
Beim Share of Mind spricht man vom prozentualen Anteil der Werbekontakte für ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung im Vergleich zur Konkurrenz.

Single Spot
Ist eine einzelne Werbeeinblendung im Radio oder Fernsehen, wo das laufende Programm oder Sendung unterbrochen wird. Diese erscheinen plötzlich und werden oft redaktionell mit der Aussage „Nach nur einem Spot geht es weiter – inklusive dem Countdown der verbleibenden Spotlänge) begleitet. Diese Werbeform trifft auf eine hohe Aufmerksamkeit da die Konsumenten in den meisten Fällen sitzen bleiben und auf die Weiterführung des Films warten.

Skyscraper
Sind vertikale Werbebanner aus der Onlinewerbung, welche in den meisten Fällen auf der rechten Seiten auf Websites platziert werden.

Slogan
Über einen Slogan soll eine klare, kurze, prägnante Aussage getroffen werden und ist quasi wie ein Schlachtruf in der Werbung. Beispiele von Slogans sind der ehemalige Wahlslogan von Barack Obama „Yes we can“, „Think different“ von Apple, „Just do it“ von Nike oder „i’m lovin‘ it“ von Mc Donalds. Ein Slogan soll eine Aussage vermitteln und eine Marke, Unternehmen oder Person in deren Positionierung und Wahrnehmung unterstützen.

Snippet
Ist ein kurzer Text, bestehend aus einigen Wörtern oder Zeilen, die auf ein interessantes Thema in einem Blog oder Website aufmerksam machen soll. Ein Snippet wird auch oft als Clipping bezeichnet.

Social Advertising
Social Advertising sind kostenlose Spots im Radio, TV oder Print, welche zur Verbesserung der Gesellschaft dienen und keinen politischen oder wirtschaftlichen Hintergrund haben. Gute Beispiele sind Spendenaufrufe.

Social Media
Facebook, Twitter, Instagram, Youtube etc. sind heutzutage nicht mehr weg zu denkende Begriffe und für viele ein wichtiger Teil des Alltags geworden. Sich mit Freunden und Bekannten auszutauschen, zu sehen was andere tun und denken findet heute oft in den sozialen Medien statt, welche über PC, Tablets und Smartphones erreicht werden. Unternehmen haben schon lange die Relevanz dieses Werbekanals entdeckt und nutzen diese aktiv in der Vermarktung und Bewerbung ihrer Produkte. Heute findet ein regelrechter Handel über Facebook statt, wo unzählige Fanpages und Gruppen Zielgruppen gerechte Gefässe bieten um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Facebook bietet auch eigene Werbemittel an um bestimmte Zielgruppen (Target Groups) anzusprechen. Facebook-Marketing hat sich neben Suchmaschinenmarketing (SEM) zu einem der wichtigsten Werbekanäle entwickelt. Social Media zielt auf die Neugier und Gruppendynamik der Menschen ab, wo man sich in fast schon Real-Time international informieren und austauschen kann. Nicht nur die genannten sozialen Netzwerke wie Facebook & Co. bilden Social Media, sondern auch Blogs, Second Life oder World of Warcraft, Social Bookmarks etc. Werbung über Social Media Kanäle ist Fluch und Segen zugleich. Positive Impulse können eine sehr grosse positive Welle auslösen – im Gegenteil kann eine schlecht platzierte Botschaft missverstanden werden, was eine Welle an Entrüstung auslösen kann, was im schlimmsten Fall zum Boykott eines Unternehmens oder Marke führen kann. 

Sortimentstiefe
Gibt es von einem Produkt diverse Varianten / Alternativen, so spricht man von Sortimentstiefe (z.B. diverse Farben und Grössen vom gleichen Pullover). Hat sich ein Händler oder Produzent auf ein bestimmtes Produktsortiment konzentriert, z.B. ein Bäcker, Metzger, Fischhändler etc., so hat dieser zwar eine grosse Auswahl seiner spezifischen Produkte wie Brot beim Bäcker oder Fleischsorten beim Metzger aber kein breites Produktsortiment. Jemand mit einem tiefen Sortiment kann somit als Fachhändler bezeichnet werden.

Sortimentsbreite
Ein breites Sortiment findet man vor allem in Onlineshops, wo viele verschiedene Artikel angeboten werden aber nicht in diversen Varianten / Alternativen. Ein Händler mit einem breiten Sortiment ist somit eher ein Generalist und kein Fachhändler. Der richtige Mix aus Sortimentstiefe und Sortimentsbreite ist die Aufgabe des Einkaufes, resp. Category Management und basiert auf der Unternehmensstrategie und Einkaufsstrategie. Das Sortiment entscheidet oft über die Attraktivität des Geschäfts gegenüber Kunden.

Split-Run
Ist ein im Onlinemarketing genutzter Begriff, wird auch als AB-Test bezeichnet. Klassische Split-Runs finden sich beim Versand von Newslettern, wo mehrere Varianten verschickt werden – zum Beispiel mit unterschiedlichen Betreffzeilen (Subject). Dabei wird ein gleicher Prozentsatz pro Variante der Gesamtempfänger angeschrieben und deren Reaktion analysiert. Basierend auf den Resultaten wird der Rest der Gesamtempfänger angeschrieben. Auch im Redesign von Homepages werden AB-Tests oder Split-Runs getätigt – vor allem bei Onlineshops, wo über Befragungstools oder für eine IP-beschränkte Usergruppe Zugang auf eine neue „Beta“-Site gewährt wird und deren Reaktionen geprüft und analysiert werden.

SWOT Analyse
Kommt aus dem Englischen und ist die Abkürzung von Strength, Weakness, Opportunity und Threaths – also Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren. Eine SWOT-Analyse ist ein strategisches Instrument zur Positionsbestimmung eines Unternehmens um daraus Massnahmen ableiten zu können. Hierbei werden interne sowie externe Unternehmensanalysen durchgeführt, wo sich die Chancen und Gefahren aus der externen Betrachtung (Umwelt) ergeben und die Stärken und Schwächen die Reflexion aus den internen, organisatorischen Prozessen sind. Die SWOT-Analyse wird in einer Matrix-Form dargestellt und kann auch kombinatorisch (interne l externe Analyse) Erkenntnisse bringen.

Special-Interest
Bezeichnet den redaktionellen Schwerpunkt einer Zeitung oder Publikumszeitschrift. Es handelt sich hierbei um Fachzeitschriften, welche es zum Beispiel in den Bereichen Fotografie, Immobilien, Kochen, Dekorieren, Sport und noch viele mehr gibt.

Sponsoring
Ist die Förderung einer Einzelperson oder Personengruppe über Dienstleistungen, Geld und Sachleistungen mit dem Ziel, aus der Präsenz und Verhalten des Gesponserten einen medialen Vorteil zu erhalten. Beispiele des Sponsorings finden sich vor allem im Sport wie Skisport, Eishockey, Fussball, Basketball, Tennis etc. Sponsoring ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit und hat diverse Erscheinungsformen. Nebst Sportsponsoring kann auch ein Event gesponsert werden, eine Mannschaft, ein Verein, ein Name, eine Immobilie usw. Die Messbarkeit von Sponsoring-Engagements ist hingegen schwierig da hier vor allem das Image des Sponsors gefördert werden soll. Hierzu eigenen sich vor allem Pre-Tests und Post-Tests um die Brand Awareness des Sponsors vor und nach dem Engagement zu messen und zu vergleichen.

Spot
Von einem Spot spricht man bei einer kurzen Durchsage oder Filmbeitrag, wo ein Unternehmen, Marke, Produkt oder Dienstleistung in einem bestimmten Medium, vor allem im Radio und TV, beworben wird. Klassische Spots haben eine eher kurze Dauer: 7 Sekunden, 10 Sekunden, 15 Sekunden, 20 Sekunden bis zu Maximum 60 Sekunden. Spots werden auch im Onlinemarketing eingesetzt und vor allem in den Social Media Kanälen publiziert.

Stadtmarketing
Stadtmarketing umschreibt sämtliche Werbeaktivitäten einer Stadt oder Gemeinde, welche der Imagepflege und Imagebildung dienen. Im Vordergrund stehen dabei die Steigerung der Zufriedenheit einzelner Anspruchsgruppen, die Reduzierung oder Steigerung der Einwohnerzahl, die Steigerung der Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort, Förderung der generellen Zufriedenheit der Bürger etc. Das Stadtmarketing kann unterteilt werden in diverse Teilbereiche, welche unterschiedliche Zielgruppen angehen: Verwaltungsmarketing, Stadtteilmarketing, Citymarketing, Standortmarketing sowie Tourismusmarketing.

Standortmarketing
Das Standortmarketing von Städten richtet sich vor allem an Unternehmen. Hierbei soll die Attraktivität eines Standortes an nationale und internationale Unternehmen erhöht werden – dies durch die Kommunikation der zum Beispiel einzigartigen Lage, guten Verkehrsanbindungen, Steuervorteile oder andere Faktoren. Das Standortmarketing ist für Städte und Gemeinden insofern wichtig, als über neu zugezogene Firmen neue Arbeitsplätze entstehen, zusätzliche Steuern anfallen und generell die Stadt oder Gemeinde wächst und attraktiver wird.

Start-Up
Ist die Bezeichnung von jungen Unternehmen, die sich auf dem Markt noch etablieren wollen und müssen. Oft werden Start-Ups durch Inkubatoren und sogenannten Business-Angels gefördert und haben das Ziel schnell zu wachsen und Wert zu gewinnen. 90% der Start-Ups scheitern bereits nach einer kurzen Zeit: Mögliche Gründe hierfür sind nicht durchdachte Geschäftsmodelle, fehlende Budgets, zu hohe Konkurrenz, keine Alleinstellungsmerkmale, etc. Gründe für ein Geschäftsscheitern gibt es unzählige.

Storyboard
Ist in der Filmbranche die gezeichnete Darstellung eines Drehbuches und beinhaltet das kreative Festhalten von Szenen, zusätzlich mit Kameraeinstellungen, Ton, Musik, Effekte etc. Ein Storyboard ist ein unterstützendes Instrument bei der Ideenfindung sowie Planungshilfe.

Store Check
Ein Store Check ist vergleichbar mit Mystery Shopping, wo nicht nur die Dienstleistungsqualität sondern auch die Verkaufslokalität nach festen Kriterien und Parametern durch anonyme Tester bewertet wird. Im Gegensatz zu Mystery Shopping beschränkt sich ein Store Check auf eine physische Lokalität wie Filiale, Restaurant, Hotel etc. (PoS). Diverse Zielgruppen können über Store Checks offene Fragen klären. Ein Franchisegeber kann überprüfen, ob Vereinbarungen am PoS eingehalten werden. Die Geschäftsleitung aber auch Produzenten und Produktherstellen können über Store Checks die Aussenwahrnehmung des PoS überprüfen lassen.

Streuplan
In einem Streuplan wird die Frequenz, Wahl der Werbemittel, Werbeträger, Zeitpunkt und Zeitraum etc. von einer Kampagne definiert und ist demnach das Resultat der Mediaplanung.

Streuverlust
Ist die Gesamtheit aller Adressaten und Empfänger einer Kampagne, welche erreicht werden aber nicht zum Kern der definierten Zielgruppe gehören. Je tiefer der Streuverlust, umso höher ist der Erfolg in der Kampagnenplanung zu gewichten. Streuverluste sind kostspielig und sollten demnach vermieden werden.

Substitutionsartikel
Ein Substitutionsartikel ist das Gegenteil eines Komplementärartikels und bezeichnet einen Artikel, welcher die Bedürfnisse eines Konsumenten gleich oder vergleichbar stillen wie ein anderer Artikel und so als Ersatzprodukt bezeichnet werden können. Ein Beispiel ist Mineralwasser: Mineralwasser von z.B. Valser löscht den Durst ebenso wie Mineralwasser von San Pellegrino. Das Pricing bei Substitutionsartikeln ist stark voneinander abhängig und hat eine positive Kreuzpreiselastizität zur Folge. Steigt der Preis eines Artikels, so wird das andere Substitutionsprodukt automatisch attraktiver und hat einen höheren Absatz da es günstiger ist und die Bedürfnisse ebenso erfüllt wie das nun teurer gewordene Produkt.

Suchmaschine
Über eine Suchmaschine können im Web Begriffe in einer Suchmaske eingegeben und Suchresultate angezeigt werden. Die Suche erfolgt über höchst komplexe Algorithmen. Bekannteste Suchmaschine sind Google und Bing, bis vor einigen Jahren auch Yahoo, Altavista etc. Es hat sich mittlerweile ein Riesengeschäft rund um Suchmaschinen gebildet. Mit der Digitalisierung müssen Website und Onlineshops von Kunden gefunden werden, was heute über einen Grossteil über Suchmaschinen erfolgt. Das Online-Marketing ist ein Multi-Milliardengeschäft geworden um einerseits Websites für Suchmaschinen attraktiver zu machen, andererseits die finanziellen Ausgaben für die Platzierung von sogenannten Suchbegriffen im Suchmaschinenmarketing (SEM l SEA).